Warum reicht „Wir arbeiten im ganzen Allgäu“ auf der Startseite nicht?
Das Allgäu ist eine Flächenregion, und Google zeigt bei lokalen Suchen bevorzugt Betriebe, die zum gesuchten Ort passen.
Kempten, Kaufbeuren, Memmingen, Buchloe, Füssen, Sonthofen, Immenstadt, Oberstdorf: Zwischen diesen Orten liegen lange Anfahrten. Wer in Füssen nach „Elektriker Füssen“ sucht, will einen Betrieb, der auch wirklich kommt.
Ein einziger Satz wie „Wir arbeiten im ganzen Allgäu“ gibt Google dafür kaum ein Signal. Gleichzeitig konkurriert ein Elektriker aus Kempten digital mit einem aus Oberstdorf, obwohl er selbst selten so weit fährt. Wer seine Orte sauber benennt, bekommt die Anfrage.
Der wichtigste Platz in der Suche ist der sogenannte Local Pack: die Karteneinträge ganz oben in den Ergebnissen. Wer dort steht, bekommt Klicks ohne bezahlte Werbung. Voraussetzung ist ein vollständiges und gepflegtes Google-Unternehmensprofil.
Welche Anbieter für Webdesign gibt es im Allgäu schon?
Rund um Kempten arbeiten bereits mehrere Agenturen gezielt für Handwerksbetriebe, und Festpreise sind dort verbreitet.
Der Markt ist zersplittert, aber gut besetzt. Allgäuer Webdesigner aus Durach bei Kempten arbeitet als Zweierteam und bietet feste Pakete vom One-Pager bis zur größeren Website, Hosting im ersten Jahr inklusive. WebAufwind nennt Schreiner, Elektriker, Heizungsbauer, Maler und Dachdecker ausdrücklich als Zielgewerke.
In Kempten finden Sie außerdem Web-Benefits, Bürokraut, webdesigner-kempten.de, webdesign-koenig.com und besserer-webdesign.de. Die aktuellen Preise stehen jeweils auf den Seiten der Anbieter.
Für kleine Betriebe sollte ein Festpreis Standard sein, denn laufende Stundensätze lassen sich kaum kalkulieren. Klären Sie vor dem Auftrag diese Fragen schriftlich:
Ist der Preis ein Festpreis für den ganzen Umfang?
Lassen Sie sich auflisten, wie viele Seiten enthalten sind und ob Texte und Fotos dazugehören. Alles, was nicht auf der Liste steht, kann später extra berechnet werden.
Sind Seiten für einzelne Orte vorgesehen?
Fragen Sie konkret nach Unterseiten für die Orte, die Sie bedienen. Ein Angebot, das nur eine Startseite mit Leistungsliste enthält, hilft Ihnen in der Flächenregion wenig.
Wer kümmert sich um das Google-Profil?
Website und Profil gehören zusammen. Klären Sie, ob der Anbieter Adresse, Kategorie und Fotos abgleicht oder ob das bei Ihnen bleibt.
Was passiert nach dem Start?
Fragen Sie, wie Änderungen abgerechnet werden und was nach dem ersten Jahr mit Hosting und Pflege geschieht. So erleben Sie im zweiten Jahr keine Überraschung.
Wie wird eine Handwerker-Website im Allgäu gefunden? Sieben Schritte
Mit sieben Schritten bringen Sie Website und Google-Profil so in Ordnung, dass Kunden aus Ihren Orten Sie finden.
Die Schritte bauen aufeinander auf. Die ersten beiden erledigen Sie ohne Agentur an einem Nachmittag, die übrigen gehören in jede neue oder überarbeitete Website.
1. Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen
Tragen Sie Firmenname, vollständige Adresse, Telefonnummer mit lokaler Festnetz-Vorwahl und Öffnungszeiten ein. Wählen Sie Ihr Gewerk als Hauptkategorie und laden Sie Fotos eigener Arbeiten hoch. Fotos von Baustellen in der Region sagen mehr als Bilder aus einer Bilddatenbank.
2. Adresse und Telefon überall gleich schreiben
Name, Adresse und Telefon müssen auf der Website, im Google-Profil und in allen Verzeichnissen zeichengenau übereinstimmen. „Hauptstr.“ und „Hauptstraße“ gelten für Google als unterschiedlich. Entscheiden Sie sich für eine Schreibweise und nutzen Sie nur diese.
3. Für jeden bedienten Ort eine eigene Seite anlegen
Statt einer Seite „Unser Einsatzgebiet“ legen Sie Unterseiten wie „Dachdecker Oberstdorf“ oder „Maler Sonthofen“ an. Jede Seite nennt den Ort, passende Leistungen und am besten ein Projekt aus der Gegend. Kopieren Sie keine Texte von Seite zu Seite, sondern schreiben Sie für jeden Ort eigene Sätze.
4. Telefonnummer antippbar machen und Adresse überall zeigen
Viele Kunden suchen am Handy. Die Telefonnummer muss als Link hinterlegt sein, damit ein Tippen genügt. Ihre Firmenadresse steht sichtbar auf jeder Unterseite, etwa im Fußbereich.
5. Fotos sinnvoll benennen und verkleinern
Benennen Sie Bilder vor dem Hochladen: „elektriker-kempten-sicherungskasten.jpg“ statt „IMG_001.jpg“. Verkleinern Sie die Dateien mit einem Werkzeug wie TinyPNG, damit die Seite auch mit schwachem Netz im Tal schnell lädt.
6. Einträge in Branchenverzeichnissen anlegen
Das Örtliche, WerkenntdenBESTEN und 11880.com bieten kostenlose Basiseinträge. Achten Sie auch hier auf dieselbe Schreibweise wie in Schritt 2.
7. Bewertungen regelmäßig einsammeln
Bitten Sie zufriedene Kunden nach jedem Auftrag um eine Bewertung bei Google Maps. Anzahl, Regelmäßigkeit und Vielfalt der Bewertungen sind bekannte Faktoren für das lokale Ranking. Ein kurzer Link per SMS nach der Abnahme senkt die Hürde.
Welche Kunden und Bewerber sollte eine Allgäuer Website ansprechen?
Tourismusbetriebe und Fachkräfte sind im Allgäu zwei Zielgruppen, die eine Handwerker-Website ausdrücklich nennen sollte.
Skigebiete und Wanderregion sorgen für viele Hotels, Gasthöfe und Ferienwohnungen. Deren Betreiber brauchen regelmäßig Maler, Schreiner und Klempner, oft mit festen Zeitfenstern zwischen den Saisons. Eine eigene Seite wie „Für Hotels und Ferienwohnungen“ zeigt, dass Sie diese Abläufe kennen.
Die Website ist außerdem Ihr Werkzeug gegen den Fachkräftemangel. WebAufwind wirbt mit „1-Klick-Bewerbung statt PDF-Hürde“. Für Sie heißt das: Eine Karriereseite mit kurzem Formular, Telefonnummer und Ansprechpartner macht es Bewerbern leicht.
Beratung zur Digitalisierung bietet auch Ihre zuständige Handwerkskammer an. Viele Betriebe kennen dieses Angebot nicht. Ein Anruf dort lohnt sich, bevor Sie Angebote von Agenturen vergleichen.
Was können Sie heute selbst erledigen?
Gleichen Sie heute Adresse und Telefonnummer zwischen Website und Google-Profil ab. Das kostet eine halbe Stunde.
Öffnen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil und Ihre Website nebeneinander. Vergleichen Sie Firmenname, Straße, Hausnummer und Telefonnummer Zeichen für Zeichen und korrigieren Sie jede Abweichung. Notieren Sie danach die Orte, in denen Sie am liebsten arbeiten: Das ist die Liste Ihrer künftigen Ortsseiten.
Wenn Sie sehen möchten, wie eine solche Website für Ihren Betrieb aussehen könnte, ist die kostenlose Website-Vorschau unten der einfachste Weg.
- Brauche ich für jeden Ort im Allgäu eine eigene Unterseite?
- Für jeden Ort, in dem Sie regelmäßig Aufträge annehmen möchten, ja. Eigene Ortsseiten mit passenden Leistungen und Projekten wirken stärker als eine allgemeine Formulierung auf der Startseite. Orte, die Sie kaum anfahren, lassen Sie weg.
- Reicht ein Google-Profil ohne eigene Website?
- Das Profil ist die Grundlage für die Kartenergebnisse. Ortsseiten, Leistungsbeschreibungen und eine Karriereseite für Bewerber kann es aber nicht ersetzen. Beides zusammen, mit identischen Kontaktdaten, ist die solide Lösung.
- Was kostet Webdesign im Allgäu?
- Das hängt vom Umfang ab. Die Anbieter in der Region nennen ihre Pakete und Festpreise auf ihren Websites. Vergleichen Sie dabei, ob Ortsseiten, Hosting und spätere Änderungen enthalten sind.
Ihre Website sollte das auch können?
Wir bauen die erste Version Ihrer neuen Handwerker-Website kostenlos. Sie zahlen erst, wenn sie Ihnen gefällt und live geht.
Kostenlose Vorschau anfordern- Deutsche Handwerks-Zeitung: Local SEO, so pushen Handwerker ihr örtliches Google-Ranking
- Handwerksblatt: Lokale Suche, besser gefunden werden mit Online-Branchenverzeichnissen
- Deutsche Handwerks-Zeitung: Suchmaschinenmarketing für Handwerker, Tipps vom Profi
- WebAufwind: Webdesign für Handwerksbetriebe in Kempten und im Allgäu
- Allgäuer Webdesigner: Leistungen und Pakete für Handwerker
