Was beim Google Spam-Update September 2026 passiert ist
Google hat sein Spam-Update im September 2026 in mehreren Phasen ausgerollt. Die dritte Phase lief zwischen dem 4. und 6. Oktober. Damit ist das Update durch. Ein Spam-Update richtet sich gegen Seiten, die gegen die Spam-Richtlinien von Google verstoßen. Getroffen hat es vor allem Seiten, die mit Masseninhalten, Tricks oder gekauften Links arbeiten. Während ein solches Update ausrollt, schwanken die Rankings oft auch bei Seiten, die nichts falsch gemacht haben. Google sortiert neu, und für ein paar Tage stehen Seiten mal höher, mal tiefer. Für einen Handwerksbetrieb mit einer echten Website, eigenen Fotos und ehrlichen Texten heißt das: Ein kurzer Knick in der ersten Oktoberwoche ist kein Grund zur Panik. Nach dem Abschluss sollte sich das Bild beruhigen.
Wie erkenne ich, ob meine Website betroffen ist?
Die einzige verlässliche Quelle für die eigene Seite ist die Google Search Console. Bauchgefühl und einzelne Suchen am eigenen Handy taugen dafür nicht, weil Google je nach Standort und Suchverlauf unterschiedliche Ergebnisse zeigt. So gehen Sie vor: Öffnen Sie den Bericht "Leistung" und vergleichen Sie die letzten sieben Tage mit dem Zeitraum davor. Schauen Sie auf Klicks und Impressionen, und zwar getrennt nach Suchanfragen und nach Seiten. Wenn nur einzelne Suchbegriffe schwächer sind, ist das meist normales Rauschen. Wenn die ganze Domain auf einen Schlag einbricht und sich nicht erholt, lohnt ein genauerer Blick. Prüfen Sie außerdem unter "Sicherheit und manuelle Maßnahmen", ob Google dort eine manuelle Maßnahme meldet. Steht dort nichts, wurde Ihre Seite nicht von Hand abgestraft.
- Phase 3 des Google Spam-Updates September 2026 lief vom 4. bis 6. Oktober, das Update ist abgeschlossen.
- Rankingschwankungen während des Rollouts sind normal, auch bei sauberen Seiten.
- Prüfen Sie in der Search Console den Leistungsbericht und die manuellen Maßnahmen, bevor Sie etwas ändern.
- Typische Spam-Risiken bei Handwerkern: kopierte Ortsseiten, Keyword-Stuffing, gekaufte Links, Massentexte.
- Echte Projekte mit eigenen Fotos sind der beste Schutz vor künftigen Updates.
Häufige Fehler nach einem Spam-Update und wie man sie behebt
Nach jedem größeren Google-Update sehen Betriebe die gleichen Fehlreaktionen. Die meisten kosten mehr, als das Update selbst je gekostet hätte.
1. Fehler: Während des Rollouts an der Seite herumbauen
Wer mitten in den Schwankungen Texte umschreibt, Seiten löscht oder die Adresse ändert, kann hinterher nicht mehr sagen, was gewirkt hat. Korrektur: Warten Sie, bis das Update abgeschlossen ist, und werten Sie dann ein bis zwei Wochen Daten aus. Erst danach entscheiden.
2. Fehler: Jeden Rückgang dem Update zuschreiben
Weniger Anfragen im Oktober können auch an der Jahreszeit liegen, an einem kaputten Kontaktformular oder an einer Telefonnummer, die sich geändert hat. Korrektur: Schicken Sie sich selbst eine Testanfrage über das Formular, rufen Sie die Nummer auf der Website an und prüfen Sie, ob Ihr Google-Unternehmensprofil noch die richtigen Öffnungszeiten zeigt.
3. Fehler: Dutzende fast gleiche Ortsseiten
Ein bekanntes Muster: "Elektriker Musterstadt", "Elektriker Nachbarort", "Elektriker Kreisstadt", jeweils mit demselben Text und nur ausgetauschtem Ortsnamen. Google nennt solche Seiten Brückenseiten und listet sie ausdrücklich als Spam. Korrektur: Fassen Sie die Seiten zu einer Seite "Einsatzgebiet" zusammen. Wenn Sie in einem Ort wirklich viel gearbeitet haben, schreiben Sie dazu eine eigene Seite mit echten Projekten und Fotos von dort.
4. Fehler: Suchbegriffe in den Text stopfen
Sätze wie "Ihr Dachdecker Musterstadt ist der Dachdecker in Musterstadt für alle Dachdecker-Arbeiten in Musterstadt" lesen sich schlecht und gelten bei Google als Keyword-Stuffing. Korrektur: Schreiben Sie so, wie Sie am Telefon einem Kunden die Leistung erklären würden. Den Ort einmal in der Überschrift und einmal im Text zu nennen, reicht.
5. Fehler: Massenhaft Texte ohne eigenen Inhalt
Wer sich Dutzende Ratgeberseiten von einem Programm schreiben lässt, ohne eigene Erfahrung oder eigene Bilder einzubringen, produziert genau die Art von Inhalt, gegen die Google mit seinen Richtlinien zum Missbrauch skalierter Inhalte vorgeht. Korrektur: Lieber wenige Seiten mit echtem Wissen aus Ihrem Betrieb. Ein Beispiel: Statt "10 Tipps zur Badsanierung" eine Seite, die zeigt, wie Ihr Team ein konkretes Bad vom Rohbau bis zur Fuge umgesetzt hat.
6. Fehler: Gekaufte oder getauschte Links behalten
Linkpakete von Anbietern, die "hunderte Backlinks" versprechen, verstoßen gegen die Link-Spam-Regeln. Korrektur: Bezahlte Links nicht weiter kaufen. Gute Links für einen Handwerksbetrieb kommen von der Innung, von Lieferanten, vom örtlichen Sportverein, den Sie unterstützen, oder aus einem Bericht in der Lokalzeitung.
Was Google unter Spam versteht
Die Regeln stehen offen in den Spam-Richtlinien der Google Search Central. Dort beschreibt Google unter anderem Brückenseiten, versteckten Text, Keyword-Stuffing, Link-Spam und den Missbrauch skalierter Inhalte. Es lohnt sich, die Seite einmal querzulesen und mit der eigenen Website abzugleichen. Für die meisten Handwerksbetriebe ist das Ergebnis beruhigend. Eine Website mit Leistungen, Referenzfotos, Ansprechpartner, Telefonnummer und Impressum hat mit diesen Regeln wenig zu tun. Probleme entstehen meist dort, wo früher eine Agentur oder ein Bekannter mit "SEO-Tricks" nachgeholfen hat. Wenn Sie nicht wissen, was auf Ihrer Seite alles liegt, rufen Sie in der Search Console unter "Seiten" die Liste der indexierten Adressen auf. Seiten, die Sie selbst nicht kennen, sind ein Hinweis.
Warum saubere Handwerker-Websites profitieren können
Ein Spam-Update räumt die Suchergebnisse auf. Wenn in Ihrer Region Seiten mit kopierten Ortsseiten, Fake-Verzeichnissen oder gekauften Links oben standen, können genau diese Seiten jetzt nach unten gerutscht sein. Der Platz wird frei für Betriebe mit echten Inhalten. Das zeigt sich nicht über Nacht. Beobachten Sie in den nächsten Wochen im Leistungsbericht die Suchbegriffe, die Ihnen Aufträge bringen, etwa Ihr Gewerk plus Ihren Ort. Steigen dort die Impressionen, ist das ein gutes Zeichen. Damit der Effekt hält, hilft es, regelmäßig echte Projekte zu zeigen: ein Vorher-Nachher-Foto, zwei Sätze zur Aufgabe, der Ort. Wie das auf einer Handwerker-Website aussehen kann, zeigen Beispiele im Portfolio.
Was Sie heute erledigen können
Öffnen Sie die Google Search Console, vergleichen Sie im Bericht "Leistung" die letzten sieben Tage mit dem Zeitraum davor und werfen Sie einen Blick auf "Manuelle Maßnahmen". Ist dort alles leer und der Rückgang klein, warten Sie die nächsten zwei Wochen ab, ohne an der Seite zu bauen. Wer noch keine eigene, saubere Website hat, findet in der kostenlosen Website-Vorschau unten den einfachsten Weg dorthin.
- Ist das Google Spam-Update September 2026 schon vorbei?
- Ja. Die dritte und letzte Phase lief vom 4. bis 6. Oktober 2026. Danach sollten sich die Rankings sauberer Seiten wieder beruhigen.
- Muss ich nach einem Spam-Update etwas an meiner Website ändern?
- Nur wenn die Search Console einen dauerhaften Einbruch der ganzen Domain zeigt oder eine manuelle Maßnahme meldet. Kurze Schwankungen während des Rollouts sind normal und kein Grund zum Umbau.
- Wie sehe ich, ob Google meine Seite abgestraft hat?
- In der Google Search Console unter "Sicherheit und manuelle Maßnahmen". Ist dort keine Maßnahme eingetragen, liegt keine manuelle Abstrafung vor.
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