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SEO & Google• 24. Oktober 2026• 5 Min. Lesedauer

Fotos hochladen im Google Unternehmensprofil: der Wochentakt für Handwerksbetriebe

Wer im Google Unternehmensprofil Fotos hochladen und Beiträge pflegen will, braucht dafür keinen großen Aufwand. Er braucht einen festen Rhythmus. Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, welche Bilder ein Handwerksbetrieb einstellen sollte, welche technischen Vorgaben Google macht und wie ein Wochentakt aussieht, der neben der Baustelle machbar bleibt.

Kurz gesagt
Titelbild mit dem Schriftzug Fotos hochladen im Google und einem Profilkarten-Piktogramm

Warum bringt ein fester Foto-Takt mehr als eine einmalige Foto-Aktion?

Ein Profil, das jede Woche ein neues Bild bekommt, zeigt Kunden, dass der Betrieb gerade arbeitet und erreichbar ist.

Viele Betriebe laden beim Einrichten des Google Unternehmensprofils einen Stapel Fotos hoch und danach lange nichts mehr. Wer das Profil später besucht, sieht dann Bilder, die Jahre alt sind.

Als Richtwert für den Alltag eignen sich ein bis zwei neue Fotos pro Woche und ein Beitrag pro Woche. Ein zweiter Beitrag pro Woche bringt kaum zusätzlichen Nutzen, tägliches Posten lohnt den Aufwand nicht.

Der Takt passt in den Handwerksalltag, weil die Motive ohnehin entstehen. Jede abgeschlossene Baustelle liefert ein Bild, jede Saison liefert einen Anlass für einen Beitrag.

Welche Anforderungen stellt Google an hochgeladene Fotos?

Google nimmt JPG und PNG an, die Bilder müssen scharf, gut ausgeleuchtet und ohne starke Filter sein.

Die Google-Support-Seite „Fotos zu Ihrem Unternehmensprofil hinzufügen“ nennt diese Werte: Format JPG oder PNG, Dateigröße zwischen 10 KB und 5 MB, empfohlene Auflösung 720 × 720 Pixel, Minimum 250 × 250 Pixel. Sehr große Handyfotos sollten Sie vor dem Hochladen verkleinern, damit sie unter der Grenze bleiben.

Google verlangt scharfe, gut ausgeleuchtete Aufnahmen ohne übermäßige Filter oder starke Nachbearbeitung. Nach dem Hochladen können bis zu 48 Stunden vergehen, bis ein Foto im Profil erscheint.

Das Profil unterscheidet Logo, Titelbild und weitere Fotos des Unternehmens. Logo und Titelbild richten Sie einmal ein, alle anderen Bilder kommen laufend dazu.

So halten Sie Ihr Profil in fünf Schritten aktiv

Einmal sauber einrichten, dann jede Woche ein Foto und einen Beitrag: mehr braucht der Rhythmus nicht.

1. Logo und Titelbild einmal sauber einrichten

Das Logo kommt in den Firmenfarben, gut lesbar auch in kleiner Größe. Als Titelbild eignet sich eine Außenansicht des Betriebs oder ein typisches Projekt Ihres Gewerks. Diese beiden Bilder sieht jeder Besucher zuerst.

2. Einen Grundstock an Fotos anlegen

Laden Sie zum Start ein Teamfoto, mehrere Projektfotos sowie je eine Innen- und Außenansicht hoch. Damit hat ein Interessent beim ersten Besuch genug zu sehen, um sich ein Bild vom Betrieb zu machen.

3. Jede Woche ein neues Foto hochladen

Am besten ein abgeschlossenes Projekt. Legen Sie dafür einen festen Termin in den Kalender, etwa den Freitagnachmittag. Unter der Woche reicht es, auf der Baustelle mit dem Handy ein paar Aufnahmen zu machen und die beste auszuwählen.

4. Jede Woche einen Beitrag veröffentlichen

Nutzen Sie den Beitragstyp Aktuelles: 150 bis 300 Zeichen Text, ein Foto und ein Button für die Anfrage. Montag oder Dienstag bieten sich an, weil viele Kunden zu Wochenbeginn planen. Wenn die Zeit knapp ist, gilt als Untergrenze ein Beitrag alle zwei Wochen.

5. Saisonaktionen als Angebot einstellen

Für zeitlich begrenzte Aktionen gibt es den Beitragstyp Angebote mit Titel und Zeitraum, etwa ein Heizungscheck im Oktober. Termine wie ein Tag der offenen Werkstatt passen in den Typ Veranstaltungen mit Start- und Enddatum. Beiträge ohne festgelegten Zeitraum archiviert Google nach sechs Monaten.

Welche Motive überzeugen Kunden von einem Handwerksbetrieb?

Echte Bilder von Baustelle, Team und Werkstatt zeigen Qualität, Stockfotos zeigen gar nichts über Ihren Betrieb.

Saisonale Arbeiten liefern von selbst frische Motive: Fassaden im Sommer, Dacharbeiten im Herbst, Heizungsinstallationen im Winter. Wer diese Projekte fotografiert, hat das ganze Jahr Material.

Vorher-Nachher-Aufnahmen

Das stärkste Motiv für fast jedes Gewerk. Fotografieren Sie vor Arbeitsbeginn und nach Abschluss aus demselben Blickwinkel. So sieht der Kunde den Unterschied auf einen Blick.

Team bei der Arbeit

Ein Meister oder das Montageteam in Arbeitskleidung auf der Baustelle baut Vertrauen auf. Kunden wollen wissen, wer später bei ihnen im Haus steht.

Betriebsgebäude von außen

Außenaufnahmen zu verschiedenen Tageszeiten helfen Kunden, den Betrieb zu finden. Das ist vor allem wichtig, wenn Kunden Material abholen oder eine Ausstellung besuchen.

Werkstatt, Lager und Ausstellungsraum

Innenaufnahmen zeigen, wie der Betrieb ausgestattet ist. Eine aufgeräumte Werkstatt oder ein Ausstellungsraum mit Mustern sagt viel über die Arbeitsweise.

Kurzes Video einer Arbeitsabfolge

Ein Clip von etwa 30 Sekunden, etwa beim Verlegen, Verfugen oder Montieren, zeigt Können unmittelbar. Ein ruhig gehaltenes Handy reicht dafür aus.

Wie sieht ein guter Beitrag aus? Eine Vorlage zum Kopieren

Ein guter Beitrag nennt Ort, Arbeit und eine Besonderheit und endet mit einer klaren Einladung zur Anfrage.

Diese Vorlage passt für jedes abgeschlossene Projekt. Ersetzen Sie die Angaben in eckigen Klammern:

Vorlage: „Fertig in [Ort]: [was gemacht wurde, ein Satz]. [Eine Besonderheit, zum Beispiel Material, Altbau oder knapper Zeitplan]. Sie planen etwas Ähnliches? Fragen Sie einfach über den Button an.“

Beispiel Dachdecker: „Fertig in [Ort]: Steildach neu eingedeckt, mit neuer Dämmung und zwei Dachfenstern. Die alten Ziegel waren porös, jetzt ist das Haus für die nächsten Winter dicht. Sie planen ein ähnliches Projekt? Fragen Sie einfach über den Button an.“

Dazu kommt das Nachher-Foto des Projekts. Fachbegriffe sparsam einsetzen: Der Kunde soll in einem Satz verstehen, was gemacht wurde.

Welche Fehler bremsen das Profil aus?

Stockfotos, KI-Bilder, starke Filter und lange Pausen schaden dem Profil mehr als ein einfaches, ehrliches Handyfoto.

Fehler: Stockfotos statt eigener Bilder

Kunden erkennen gekaufte Bilder schnell, und sie sagen nichts über Ihre Arbeit. Korrektur: nur Aufnahmen aus dem eigenen Betrieb und von eigenen Baustellen verwenden.

Fehler: KI-generierte oder stark bearbeitete Bilder

Solche Bilder riskieren eine Ablehnung durch Google. Korrektur: Fotos höchstens leicht aufhellen oder gerade ausrichten, sonst unverändert lassen.

Fehler: Foto-Offensive, dann monatelang Pause

Ein großer Schub und danach Stille lässt das Profil schnell veraltet wirken. Korrektur: lieber jede Woche ein Bild als einmal im Jahr zwanzig auf einmal.

Fehler: Lob in Bewertungen ungenutzt lassen

Eine gute Bewertung zu einem Projekt ist ein fertiger Anlass für Inhalte. Korrektur: auf die Bewertung antworten und das fertige Projekt als Foto und Beitrag zeigen, sofern der Kunde einverstanden ist.

Was können Sie heute noch erledigen?

Öffnen Sie heute Ihr Profil, laden Sie ein aktuelles Projektfoto hoch und tragen Sie einen festen Wochentermin ein.

Suchen Sie auf dem Handy das beste Foto Ihrer letzten abgeschlossenen Baustelle heraus und laden Sie es im Google Unternehmensprofil hoch. Danach tragen Sie sich einen wiederkehrenden Termin pro Woche für Foto und Beitrag in den Kalender ein.

Wer sehen will, wie der eigene Betrieb auch auf einer Website wirken könnte: Die kostenlose Website-Vorschau unten ist dafür der einfachste Weg.

Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Fotos im Google Unternehmensprofil hochladen?
Ein bis zwei neue Fotos pro Woche sind ein guter Richtwert. Ein regelmäßiger Rhythmus wirkt besser als eine einmalige Foto-Aktion.
Welches Format und welche Größe brauchen die Fotos?
Google nimmt JPG und PNG zwischen 10 KB und 5 MB an. Empfohlen sind 720 × 720 Pixel, mindestens 250 × 250 Pixel.
Warum ist mein hochgeladenes Foto noch nicht sichtbar?
Nach dem Hochladen können bis zu 48 Stunden vergehen, bis ein Foto im Profil erscheint.
Verschwinden Beiträge wieder aus dem Profil?
Ja. Beiträge ohne festgelegten Zeitraum archiviert Google nach sechs Monaten. Deshalb lohnt sich ein laufender Beitragstakt.
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